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Wandern in Bad Harzburg: 2 Touren, 6 Tipps und ein Extratipp

Werbung: Der Beitrag über die Wanderungen in Bad Harzburg entstand in Kooperation mit der Stadt Bad Harzburg und der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH. Mehr dazu am Textende.

Wenn mir der Sinn nach Wandern steht, brauche ich nicht weit zu fahren: In einer Stunde bin ich im Harz. Und der ist bestens aufgestellt, wenn es darum geht, sich am Berg richtig zu verausgaben. Für uns Bewohner des nördlichen Harzvorlandes ist Bad Harzburg im Landkreis Goslar ein schnell zu erreichendes und lohnenswertes Ziel für einen Tagesausflug. Hier stelle ich Ihnen zwei Wandertouren vor, die in der Kurstadt ihren Ausgangspunkt haben und durch den Nationalpark Harz führen. Am Ende gibt es Tipps für weitere Aktivitäten in Bad Harzburg.

Die Kästeklippentour – mit bester Sicht auf Bad Harzburg

Der 11,6 Kilometer lange Rundweg „Kästeklippentour“ startet am Café Goldberg und führt durch den Naturpark Harz. Leider hat das Café an unserem Wandertag Ruhetag, deshalb müssen wir auf Tuning mittels Kaffee verzichten. Wir genießen nur die traumhafte Aussicht von der Terrasse und dann geht es ab in den Wald.

Tolle Aussicht auf Bad Harzburg am Café Goldberg – Foto: Beate Ziehres

Tolle Aussicht auf Bad Harzburg am Café Goldberg – Foto: Beate Ziehres

Das Café Goldberg bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Das Café Goldberg – Foto: Beate Ziehres

Die reine Wanderzeit für die Kästeklippentour soll gut drei Stunden betragen. Aber nicht mit mir! Gleich zu Beginn ist im Gläsekental ein langer Anstieg zu bewältigen, der mich fast aus den Wanderschuhen haut. Nachdem ich mich aus dem mitgebrachten Proviantbeutel bedient habe, fühle ich mich wieder stark genug für den „Rest“ der Tour.

Felsen am Weg zum "Alten vom Berge" – Foto: Beate Ziehres

Felsig: der Weg zum „Alten vom Berge“ – Foto: Beate Ziehres

Die Tour führt nun auf Pfaden immer entlang der Kästestraße und an vielen Klippen vorbei. In der Waldgaststätte Kästehaus gönnen wir uns ein frisches Getränk, während neben unserem Tisch die Ziegen in klassischer Bergziegenmanier herumklettern.

Ziegen am Kästehaus bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Fotogen: die Ziegen am Kästehaus – Foto: Beate Ziehres

Noch ein paar Schritte, dann stehen wir am Ziel der Wanderung: der Felsformation „Der Alte vom Berge“. Die Aussicht von dieser Stelle ist grandios und der „Alte“ ist ein dankbares Fotomotiv. Er dient übrigens auch als Symbol auf den Wegweisern für die Kästeklippentour.

Am Ziel der Kästeklippentour: die Felsformation "Alte vom Berge" – Foto: Beate Ziehres

Am Ziel der Kästeklippentour: die Felsformation „Alte vom Berge“ – Foto: Beate Ziehres

Über den Steinbrecherweg, das Rosentor und die Schutzhütte Goldberg führt die Route wieder zurück in Richtung Bad Harzburg. Beim Abstieg von der Schutzhütte Goldberg nehmen wir rechterhand den Abzweig zum Schlackental. Der Pfad entlang des Schlackentalbaches erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit, denn er ist feucht und rutschig.

Am Schlackentalbach geht es zurück nach Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Am Schlackentalbach geht es zurück nach Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer. Die Kästeklippentour ist kein ausgewiesener Winterwanderweg

Tierisch gut in Bad Harzburg: die Luchstour

Eine weitere Möglichkeit, die Besonderheiten des Harzes zu entdecken, ist die Luchstour. Folgen Sie von Bad Harzburg immer dem Symbol mit dem Luchskopf. Sie landen dann unweigerlich am Luchs-Schaugehege an der Rabenklippe und machen Bekanntschaft mit den Großkatzen.

Markierung der Luchstour bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Markierung der Luchstour – Foto: Beate Ziehres

Wir starten im Kalten Tal am Baumwipfelpfad und klettern auf einem schmalen serpentinenartigen Pfad bergauf. Vor uns liegen 16,4 Kilometer mit zwei heftigen Anstiegen. Der erste ist allerdings schneller geschafft, als befürchtet.

Das Molkenhaus ist ein gut erreichbares Lokal im Nationalpark Harz, bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Das Molkenhaus ist ein gut erreichbares Lokal im Nationalpark Harz – Foto: Beate Ziehres

Am Molkenhaus legen wir eine Ruhepause ein. Die Waldschaukel am Hasselteich in unmittelbarer Nachbarschaft des Molkenhauses sollten Sie ausprobieren. Ich hätte hier in der Sonne mit Blick aufs Wasser stundenlang verweilen können.

Waldschaukel am Hasselteich bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Schöne Pause auf der Waldschaukel am Hasselteich – Foto: Beate Ziehres

Doch wir haben noch einen langen Weg vor uns, schließlich wollen wir die Luchsfütterung nicht versäumen. Vorbei an der Ruine der Ahlburg und entlang der innerdeutschen Grenze geht es durchs Eckertal, bevor uns der nächste schweißtreibende Aufstieg durch den Wald bevorsteht.

Spielplatz mit Holzschlangen auf der Luchstour bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Auf der Luchstour kann der Wanderer Holzschlangen … – Foto: Beate Ziehres

Schlange im Eckertal bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

… und echte Schlangen entdecken – Foto: Beate Ziehres

Aber die Mühe lohnt sich: Wir erreichen eine der Hauptattraktionen Bad Harzburgs – das Luchsgehege – noch rechtzeitig zur Fütterung. Ein Ranger stellt jedes einzelne der fünf Tiere vor, die hier zurzeit leben. Und er spricht beispielsweise über die Kraft der Luchse. Doch sie sind nicht die einzigen Luchse im Harz. In der Vergangenheit wurden etliche Tiere ausgewildert, die sich vermehrt haben und nun in Freiheit im ganzen Harz anzutreffen sind.

Pinselohren im Luchsgehege bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Pinselohren im Luchsgehege bei Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Bei Bad Harzburg: Ein Ranger erklärt Wissenswertes über die Luchse – Foto: Beate Ziehres

Ein Ranger erklärt Wissenswertes über die Luchse – Foto: Beate Ziehres

Hinweis: Luchsfütterungen finden immer mittwochs und samstags jeweils um 14.30 Uhr statt. Genaue Termine finden Sie hier.

Der Rückweg nach Bad Harzburg führt über gut ausgebaute Wege vorbei an der Waldgaststätte Rabenklippe auf den Burgberg. Den Abstieg schenken wir uns – wir nehmen die Burgbergseilbahn und schweben ins Tal.

Blick vom Burgberg auf die Sole-Therme Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Blick vom Burgberg auf die Sole-Therme Bad Harzburg – Foto: Beate Ziehres

Weitere Aktivitäten in Bad Harzburg – 6 Tipps

  • Besuch des Baumwipfelpfads Bad Harzburg
  • Klettern im Hochseilpark im Kalten Tal
  • Entspannen in der Soletherme Bad Harzburg
  • Mountainbike-Touren rund um Bad Harzburg
  • Fahrt mit der Seilbahn auf den Burgberg
  • Besichtigung der Burg

Extratipp: Hüttenbesuch in Bad Harzburg

Rund um Bad Harzburg bieten sich zahlreiche Hütten als Ziele für Wandertouren an. Oder als Einkehrmöglichkeit am Weg. Eine besondere Empfehlung ist das Waldgasthaus Rabenklippe. Hier offeriert Wirt Andreas Gummich den Gästen besondere Spirituosen wie den „Rabenvater“, die „Rabenmutter“ oder wahlweise hochprozentigen „Scharfen Luchs“. Na denn Prost!

Urig: Außenbereich einer Hütte im Nationalpark Harz bei Bad Harzburg – Beate Ziehres

Urig: Außenbereich einer Hütte im Nationalpark Harz – Beate Ziehres

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Ausflugsziele fürs Wochenende“. Die Idee, eine große Liste und eine Landkarte mit Ausflugszielen fürs Wochenende zu erstellen, kommt von Katja Wegener vom Wellspa-Portal. Eine tolle Idee, wie ich finde!

Hinweis: Ich habe Bad Harzburg im Rahmen einer Pressereise auf Einladung der Stadt Bad Harzburg in Kooperation mit der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) kennengelernt. Dieser Beitrag ist nicht bezahlt und meine Meinung wurde nicht beeinflusst. Weitere Informationen zum Reiseland Niedersachsen erhalten Sie unter: www.reiseland-niedersachsen.de und der Service-Nummer 0511 270 488 0 (kostenfrei).

 

2018-12-05T17:44:46+00:00Von |Deutschland|0 Kommentare

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