Premiere: Ich war das erste Mal auf einer ostfriesischen Insel! Wangerooge, die autofreie, die östlichste und zweitkleinste unter den sieben bewohnten Inseln vor Ostfriesland hat mich tiefenentspannt zurückkehren lassen. Dass Niedersachsen solche Schätze zu bieten hat, hätte ich als Wahlniedersächsin nicht geahnt.

Wangerooge ist Nordseeheilbad und liegt im niedersächsischen Wattenmeer. Wangerooges Nachbarinsel im Westen ist Spiekeroog, östlich von Wangerooge liegt die Minsener Oog.

7 Fakten über Wangerooge

  • Einwohner: 1300
  • Größe: 7,94 Quadratkilometer
  • Strand: 9,5 Kilometer
  • Landkreis Friesland
  • Seit 1804 Seebad
  • Seit 1975 Nordseeheilbad
  • Seit 1986 im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

9 Gründe für einen Sommerurlaub auf Wangerooge

Auf Wangerooge scheint die Zeit still zu stehen – im positiven Sinne. Schon am Start- oder Endpunkt der Inselbahn am Hafen – ganz wie man es sehen möchte – kommuniziert ein Schild die Inselphilosophie: „Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt.“

Selbst im Sommer, wenn täglich zwei bis drei Schiffsladungen Menschen auf die Insel kommen, bleibt hier alles ganz entspannt. Deshalb kommen hier meine 9 Gründe für eine sommerliche Auszeit auf Wangerooge.

1. Leben am Strand

Strände üben in der warmen Jahreszeit eine besondere Anziehungskraft aus. Das gilt besonders für kilometerlange, feine Sandstrände wie die auf Wangerooge. Die Strände liegen auf der Nordseite, im Osten und im Westen der Nordseeinsel.

An den Strandabschnitten vor dem Inseldorf sind Strandkörbe aufgestellt, die gemietet werden können. Ein Strandkorb garantiert an der Nordseeküste wetterunabhängiges Strandvergnügen. Selbst wenn das Wasser zum Baden zu kalt sein sollte oder ein frischer Wind bläst, lässt es sich in einem Strandkorb gut aushalten.

Wangerooge Strand mit Strandkörben – Foto: Beate Ziehres

Strandkörbe vor dem Inseldorf.

Im Strandkorb in der Sonne dösen, den Wellen und den Möwen zuhören – entspannender geht es nicht.

Weitere Aktivitäten am Strand:

  • Barfuß am Strand entlang wandern
  • Ball spielen
  • Abends die Lichter am Strand erkunden
  • Schiffe gucken
  • Muscheln und Bernstein suchen

2. Mittsommernächte auf Wangerooge

Die Mittsommerzeit ist wirklich außergewöhnlich auf Wangerooge. Ich habe ihn in diesem Jahr selbst gesehen, den nächtlichen Silberstreif am Horizont. Und ich war nicht allein. Mit mir haben alle Insulaner und natürlich auch die Gäste die Nächte zum Tag gemacht.

Wangerooge: Diggers – foto: Beate Ziehres

Vor dem „Diggers“ den Mittsommerabend genießen.

Auf Wangerooge wird Mittsommer mit Livemusik, Tanz und anderen Veranstaltungen auf der Strandpromenade und am Strand gefeiert. Denn hier ist der Silberstreif über der Nordsee am besten zu sehen.

Wangerooge Mittsommerhimmel – Foto: Beate Ziehres

Wangerooge, 0:22 in der Mittsommernacht …

Mit einem Cocktail in der Hand im Strandkorb unter leuchtenden Nachtwolken sitzen und blinkende Schiffe und Leuchttürme auf dem Meer beobachten – wunderschön!

Wangerooge: Mittsommer am Strand – Foto: Beate Ziehres

Mittsommer am Strand: warten auf den Sonnenuntergang.

Das Beste ist, dass sich auf der autofreien Insel niemand Gedanken um den Nachhauseweg machen muss. Alle wohnen direkt um die Ecke!

Im Jahr 2020 feiert Wangerooge von Sonntag, 21. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, Mittsommer. Mit besonderen Naturerlebnissen, beispielsweise einer Wattwanderung zum Sonnenaufgang. Um 4.20 startet Wattführerin Inga Blanke traditionell mit den Frühaufstehern ins Weltnaturerbe vor der Insel. Auch eine große Mittsommerparty wird 2020 nicht fehlen.

3. Wattwanderungen zum Sonnenuntergang

Da ich um 4 Uhr früh noch im Bett liege, habe ich einen der langen Abende für eine Wattwanderung genutzt. Gegen 21 Uhr treffe ich an den Salzwiesen ein echtes Wangerooger Original: den 82-jährigen Friedrich-Wilhelm Petrus.

Wangerooge: im Watt mit Wattführer Friedrich-Wilhelm Petrus – Foto: Beate Ziehres

Am Mittsommerabend im Watt mit Wattführer Friedrich-Wilhelm Petrus.

Der Wattführer ist bewaffnet mit einer großen Grabgabel, die er schwingt wie wir tags zuvor die Walking-Stöcke. Noch wundere ich mich, wofür die Grabgabel benötigt wird. Doch als wir etwa einen Kilometer weit vor der Insel im Schlick stehen, erfahre ich es. Der Wattführer will mir zeigen, wer die unzähligen charakteristischen Sandhäufchen produziert. Deshalb gräbt er einen Wattwurm aus.

Petrus erklärt die Unterschiede zwischen den drei Schutzzonen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und verdeutlicht unaufgeregt die Einflüsse des Klimawandels auf das Wattenmeer.

Auf dem Rückweg durch den Schlick laufen wir dem Sonnenuntergang entgegen. Ein Grund mehr, im Sommer nach Wangerooge zu kommen!

Wangerooge: Sonnenuntergangsstimmung im Watt – Foto: Beate Ziehres

Mittsommer: Sonnenuntergangsstimmung im Wattenmeer.

4. Nordic Walking mit Marc Steffen

Draußen aktiv sein und die frische, salzige Luft tief einatmen – das ist eine Wohltat und ein Muss auf Wangerooge.

An diesem Sommermorgen bin ich direkt nach dem Frühstück mit Marc Steffen verabredet. Auf dem Programm steht Nordic Walking am Strand.

Wangerooge, Nordic Walking am Strand – Foto: Beate Ziehres

Nordic Walking am Strand.

In seinem Refugium an der Strandpromenade neben der Kurverwaltung sucht Marc erst einmal die passenden Stöcke für mich aus. Noch bevor er erklärt hat, wie man die Stöcke nutzt, habe ich mir schon damit in den großen Zeh gepiekt. Aua!

Weil Marc eine echte kölsche Frohnatur ist und noch dazu prima motivieren kann, ist der Rest der Stunde das reine Vergnügen. Zügigen Schrittes geht es – immer das Näschen nach oben – am Wassersaum entlang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Koordination und Haltung macht Nordic Walking richtig Spaß.

Wangerooge: Sportanimateur Marc Steffen – Foto: Beate Ziehres

Gute Laune, nicht nur für ein gutes Bild: Sportanimateur Marc Steffen.

Eine Runde Skigymnastik am Strand – jawohl! – und ich fühle mich wie ein Gummipüppchen. Ich ahne noch nichts von dem Muskelkater, der mich am nächsten Tag erwartet.

Zu Nordic Walking, Chi Gong und Co. muss man sich nicht anmelden. Im Sommer findet täglich kostenlose Strandgymnastik statt, Chi-Gong wird zweimal wöchentlich angeboten und ist ebenfalls kostenlos. Im Nordic-Walking-Ticket sind die Walking-Stöcke enthalten. Außerdem gibt es ein Aktiv-Insel-Ticket

5. Überall mit dem Rad hinfahren

Ok, ich weiß, dass ein echter Niedersachse auch bei Schnee und Eis mit dem Rad fährt. Bei den Insulanern ist dieses Verhalten ebenfalls sehr ausgeprägt. Ich fahre allerdings nur im Sommer Fahrrad. Vielleicht habe ich die warmen Tage auf Wangerooge deshalb besonders genossen. Jeden Punkt der Insel schnell mit dem Fahrrad erreichen zu können ist schon Luxus.

Wangerooge: Radtour zum neuen Leuchtturm – Foto: Beate Ziehres

Radtour zum neuen Leuchtturm.

So habe ich eine Radtour zum Westturm unternommen. Dieser Westturm ist bereits der dritte Westturm Wangerooges. Seine beiden Vorgänger wurden vom Meer verschlungen. Heute stünden sie theoretisch beide auf der Nachbarinsel Spiekeroog.

Den ersten Westturm, der eigentlich der Kirchturm der St.-Nicolai-Kirche war, zerstörte das Meer schon 1586.

Im Jahr 1602 baute man im Osten der Insel einen neuen Turm, der im Laufe der Zeit auch wieder zum Westturm wurde. Er war 50 Meter hoch, fünfstöckig und aus Stein. Der sogenannte Hoogen Toorn diente als Leuchtturm, als Kirche und als Zufluchtsort bei Unwettern und Sturmfluten. Um 1900 herum stand der Turm schon wieder weit im Wasser.

Der dritte Westturm wurde nach dem Vorbild des zweiten Turms 1932 gebaut. Er besteht aus Ziegelsteinen, ist 56 Meter hoch und hat acht Stockwerke. Von Anfang an diente er als Jugendherberge.

Wangerooge Westturm – Foto: Beate Ziehres

Mit dem Fahrrad unterwegs zum Westturm.

Wir haben die Gelegenheit, ein Zimmer zu besichtigen und dann weiter bis auf den Dachboden zu klettern. Die Aussicht ist schon genial.

Wangerooge: Blick vom Westturm nach Spiekeroog – Foto: Beate Ziehres

Wangerooge: Blick vom Westturm nach Spiekeroog

Auf dem Weg zum Westturm kommen wir auch am Neuen Leuchtturm vorbei. Das Seefeuer aus dem Jahr 1969 ist mit mehr als 61 Metern Höhe eines der höchsten in Deutschland.

Mein Fahrrad für die Tage auf der Insel habe ich übrigens in Wangerooge ausgeliehen.

6. Das Klima auf Wangerooge

Auf einer Nordseeinsel kommt man nicht so schnell ins Schwitzen. Selbst im Hochsommer weht hier meist eine frische Brise. Ab 25 Grad im Schatten beantragt die werktätige Bevölkerung Hitzefrei.

Aber: Die Sonne scheint hier in Küstennähe öfter als im Landesinneren. Und sie wärmt auf der Insel genauso wie anderswo. Im Strandkorb wird es deshalb kuschelig warm.

Weil der Wind die Wolken schnell wegpustet, sind richtige Regentage auf Wangerooge selten.

7. Duft der blühenden Kartoffelrosen in den Dünen

Nach meiner Ankunft auf Wangerooge habe ich direkt Schuhe und Strümpfe ausgezogen und bin an den Strand gegangen. Am Saum des ablaufenden Wassers entlang habe ich die Ostspitze der Nordseeinsel angesteuert. Herrlich!

Wangerooge, am Strand – Foto: Beate Ziehres

Strandwanderung.

Auf dem Rückweg durch die Dünen sind mir das erste Mal die pink blühenden Kartoffelrosen aufgefallen. Der Duft dieser Blüten ist unbeschreiblich, ich liebe ihn!

Wangerooge: Kartoffelrose in den Dünen – Foto: Beate Ziehres

Blühende Kartoffelrosen in den Dünen.

Die Kartoffelrosen haben mich an den nächsten Tagen begleitet, wohin ich auch gegangen und gefahren bin. Sie wachsen auf der ganzen Insel. Sie sind für mich einer der besten Gründe, im Sommer nach Wangerooge zu kommen.

Beim Spaziergang durch die Dünen – auf einem ausgewiesenen Weg natürlich! – sind mir Überreste von gesprengten Bunkern aufgefallen. Während des zweiten Weltkrieges wurden auf Wangerooge etwa 100 Bunker gebaut. In Kriegszeiten war Wangerooge die wichtigste der ostfriesischen Inseln.

Wangerooge: gesprengter Bunker – Foto: Beate Ziehres

Gesprengter Bunker in den Dünen.

8. Auf den Leuchtturm klettern

Da ich ganz Wangerooge und das Wattenmeer einmal von oben sehen wollte, bin ich im Inseldorf auf den alten Leuchtturm geklettert. Die Treppe wird noch oben immer enger, bis man schließlich die Aussichtsplattform erreicht.

Hier oben auf 39 Metern Höhe zieht es gewaltig, aber die Aussicht ist auch gewaltig.

Wangerooge: Blick vom alten Leuchtturm über das Inseldorf – Foto: Beate Ziehres

Blick vom alten Leuchtturm über das Inseldorf …

Wangerooge: Blick vom alten Leuchtturm über das Inseldorf zur Ostspitze der Insel – Foto: Beate Ziehres

… und zur Ostspitze der Insel.

Wangerooge – Westteil der Insel vom alten Leuchtturm aus gesehen – Foto: Beate Ziehres

Der Westteil von Wangerooge vom alten Leuchtturm aus gesehen.

Der alte Leuchtturm war das erste Bauwerk des Inseldorfs. Er wurde 1856 fertig. Um ihn herum bauten die Insulaner einfache Fischerhäuser. Im Erdgeschoss des Leuchtturms befindet sich heute das Inselmuseum und in der Turmspitze seit 1996 das Trauzimmer. Es war der erste Leuchtturm Deutschlands mit einem Standesamt.

Wangerooge: alter Leuchtturm – Foto: Beate Ziehres

Alter Leuchtturm im Inseldorf.

Bei seiner Fertigstellung stand der alte Leuchtturm übrigens am Ostende der Insel. Weil die Insel in den vergangenen 200 Jahren um 2,4 Kilometer nach Osten gewandert ist, steht der Leuchtturm heute westlich der Inselmitte. Mit dem Phänomen West-Ost-Drift haben alle ostfriesischen Inseln gleichermaßen zu kämpfen.

9. Exkursion in die Heide von Wangerooge

Westlich des Ehrenfriedhofs entführt uns Rieka Beewen von der Kurverwaltung Wangerooge in einen außergewöhnlichen Mikrokosmos. In den Dünen wächst an dieser Stelle Besenheide. Es ist das größte zusammenhängende Heidegebiet auf den ostfriesischen Inseln. Außerdem hat Inselchronist Hans-Jürgen Jürgens hier ein kleines Wäldchen, den Tuunpad, angelegt.

In diesem windgeschützten Gebiet, in dem es deutlich wärmer ist als nur ein paar Meter weiter, schwirrt es nur so von Insekten. Außerdem leben hier Hasen und Brandgänse.

Wangerooge: in der Heide – Foto: Bate Ziehres

In der Heide von Wangerooge.

Markant sind in diesem Gebiet die Bombentrichter. Sie stammen vom Luftangriff am Ende des zweiten Weltkriegs. Damals haben britische, kanadische und französische Bomber mehr als 6000 Sprengbomben über der Insel abgeworfen.

Inzwischen haben sich die Bombentrichter zu Biotopen entwickelt. Die kleinen Teiche sind beliebt bei Vögeln und Libellen.

Wangerooge: Bombentrichter in der Heide – Foto: Beate Ziehres

Bombentrichter in der Heide.

Das Nationalparkhaus bietet Wanderungen und Fahrradtouren in die Heide an. Eine „Natur- und inselkundliche Fahrradtour im Weltnaturerbe Wattenmeer“ startet beispielsweise jeden Dienstag um 10 Uhr am Nationalpark-Haus.

Außergewöhnliche Unterkünfte auf und um Wangerooge

  • Schlafstrandkorb am Strand von Wangerooge
  • Zimmer in der Jugendherberge im Westturm
  • Übernachtung auf dem Leuchtturm „Roter Sand“ vor Wangerooge, mit dem Schiff von Bremerhaven aus zu erreichen

Anreise nach Wangerooge

Täglich fahren vom Hafen Harlesiel mehrere Fähren zur Nordseeinsel Wangerooge. Die Abfahrtszeiten verschieben sich täglich, sie richten sich nach Hoch- und Niedrigwasser. Die Fähren können nur bei Hochwasser fahren. Deshalb kann es witterungsbedingt auch zu kurzfristigen Fahrplanänderungen kommen.

Für die Fahrt vom Fähranleger im Südwesten Wangerooges zum Inseldorf steht die Inselbahn bereit. Sie transportiert die Gäste samt Gepäck drei Kilometer weit über die Salzwiesen und durch die Lagune zum Dorfbahnhof. Die Inselbahn verkehrt nur zu Ankunft und Abfahrt der Fähre. Es gibt einen Jahresfahrplan, in dem alle Abfahrtszeiten aufgelistet sind.

Wangerooge Bahnhof – Foto: Beate Ziehres

Bahnhof im Inseldorf.

Tipp: Schauen Sie aus dem Fenster und nehmen Sie die Bilder in sich auf. So nahe kommen Sie dieser Landschaft wirklich nur in der Inselbahn!

Auf Wangerooge gibt es auch einen Flugplatz. Von hier aus fliegt die Fluggesellschaft FLN Frisia-Luftverkehr mit Kleinflugzeugen den Flugplatz Harle an. Der Flug über das Wattenmeer dauert nur fünf Minuten und ist ein unvergleichliches Erlebnis, wie ich finde. Die Strecke zwischen Harle und Wangerooge ist übrigens die kürzeste täglich bediente Linienflugverbindung Europas.

Wangerooge Flugplatz, Check-In-Schalter – Foto: Beate Ziehres

Wangerooge Flugplatz, Check-In-Schalter.

Der Hafen von Wangerooge bei Ebbe aus der Luft gesehen – Foto: Beate Ziehres

Der Hafen von Wangerooge bei Ebbe, aus der Luft gesehen.

3 Kuriositäten von der ostfriesischen Insel Wangerooge

Hochzeitsrikscha

Ein liebenswertes Taxi habe ich zufällig bei der Fahrradvermietung Beier entdeckt: die Hochzeitsrikscha. Rüdiger Faust, der Chef der Fahrradvermietung, holt damit Hochzeitspaare nach der Trauung im Leuchtturm mit der Rikscha ab.

Wangerooge: Rüdiger Faust, Fahrradvermietung Beier, auf der Hochzeitsrikscha – Foto: Beate Ziehres

Rüdiger Faust von der Fahrradvermietung Beier auf dem Weg zum Standesamt.

Goldene Linie

Wangerooge zählt als einzige bewohnte ostfriesische Insel nicht zu Ostfriesland, sondern zum friesischen Jeverland. Die sogenannte Goldene Linie, die Ostfriesland vom Jeverland trennt, verläuft zwischen Spiekeroog und Wangerooge.

Wangerooge als Teil Russlands

Im 18. und 19. Jahrhundert gehörte Wangerooge für einige Zeit zu Russland. 1818 gab Zar Alexander I die Herrschaft Jever, zu der auch Wangerooge zählte, an das Großherzogtum Oldenburg ab.

Mehr Informationen über Wangerooge

Wer jetzt Lust auf eine friesisch-frische Auszeit bekommen hat, findet alle notwendigen touristischen Informationen auf der Webseite der Nordseeinsel Wangerooge. Übrigens: Ich habe auf Einladung der Kurverwaltung Wangerooge auf der Insel recherchiert (Pressereise). Vielen Dank an Rieka Beewen und Ramona Engelmeier, die mir Einblicke in das außergewöhnliche Leben der Insulaner gewährt haben!

Weitere Informationen zum Reiseland Niedersachsen erhalten Sie auf der Webseite Reiseland Niedersachsen oder unter der Service-Nummer 0511- 2704880.

Über die ostfriesische Insel Langeoog hat Lena im Beitrag 6 Erlebnisse, die einen Besuch auf Langeoog unvergesslich machen geschrieben. Und im Beitrag 10 Tipps für einen Tagesausflug nach Sylt geht es um Deutschlands nördlichste Insel.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade Lieblingsorte für Auszeitgenießer und Genussabenteurer auf WellSpa-Portal.de teil. Damit wird Wangerooge ein Punkt auf Katjas großer Deutschlandkarte der Lieblingsorte.